24h Rennen Nürburgring 2025
Das 24h-Rennen am Nürburgring hat mich schon immer fasziniert, und ich war auch schon mehrmals dort. Trotzdem fühlte sich dieser Besuch anders an. Ich war 23, saß auf der Tribüne und merkte irgendwann, dass ich mein iPhone 15 Pro häufiger in der Hand hatte als sonst – nicht, um Nachrichten zu checken, sondern um festzuhalten, was vor mir passierte.
Die meisten Fotos entstanden von der Tribüne aus. Von dort aus hatte ich Zeit zu beobachten, nicht nur das Rennen, sondern auch das Drumherum. Besonders hängen geblieben sind mir die Momente kurz vor dem Sonnenuntergang: wenn die Bremsscheiben beim Anbremsen aufglühten und sich dieses intensive Rot vom warmen Licht des Himmels abhob.
Es war kein einzelnes Bild, sondern diese Kombination aus Bewegung, Licht und Stimmung. Die Autos schossen vorbei, das Rennen war laut und hektisch, und gleichzeitig lag etwas Ruhiges in der Luft. Ich habe genau diese Kontraste festhalten wollen, ohne damals zu wissen, warum.
Ich fotografierte weiter – Autos, Licht, kleine Details an der Strecke. Je länger ich das Handy in der Hand hatte, desto mehr achtete ich auf Timing und Atmosphäre. Darauf, wie Licht einen Moment verändern kann.
Das Handy selbst war dabei zweitrangig. Es ging nicht um Technik oder Qualität, sondern um das Sehen. Erst später wurde mir klar, dass ich an diesem Tag begonnen hatte, bewusster hinzuschauen.
Heute weiß ich: Das war der Moment, in dem mein Interesse an Fotografie entstanden ist. Still, ungeplant und genau deshalb so prägend.


